Donnerstag, 1. November 2007

Fraser Island ... wer braucht schon Karibik?!

Um mich von meinem Lernstress und natürlich der anstrengenden Reise nach Sydeny zu erholen, machte ich letzte Woche kurzerhand mit Kristin einen kleinen 2 Tages-Trip auf die Insel. Nein nicht nach Malle sondern nach Fraser Island.

So...liebe Gymnasiasten, hier kommt nun der Bildungspart meines Reisebericht. Also schön aufpassen!!!


Bildungsblock:


Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und liegt etwa 160 km nördlich von meinem Basiscamp hier an der Sunny Coast. In der Sprache der Aboriginies heißt die Insel auch K´gari, was soviel wie "Paradies" bedeutet...und genau so ist Fraser auch. Die Insel gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wie man beim Begriff Sandinsel schon vermuten könnte gibt es auf Fraser Island viel viel Sand. Um genau zu sein gibt es nur Sand....keine Straßen - sondern Sand, keine Wege - sondern Sand, kein Flughafen - sondern Sand bzw. Beach und das alles auf 122 km Länge und 15 km Breite.

Um einen kleinen Eindruck von den Straßen auf Fraser zu bekommen, seht ihr hier den Highway und gleichzeitig Lebensader von Fraser. Nach 18.00 Uhr ist Autofahren auf Fraser verboten und auch vorher kann man nur im Sand fahren, wenn die Ebbe bzw. Flut gut mitspielt.


Im Landesinneren der Insel hat man keine Probleme mit den Gezeiten. Das macht das Fahren aber dennoch nicht einfacher. Eine der Hauptstraßen im Inselzentrum :-)

Zusammen mit weiteren 17 Touris und unserem "Führer" Marc machte ich eine geführte Safari in einem 4wD -Bus über zwei Tage mit Übernachtung im Inselresort, wobei dies mich dann doch wieder an Malle erinnert hat. In der einzigen Bar auf Fraser waren mehrere Schulklassen, die alle nur eines im Kopf hatten....möglichst schnell richtig voll werden. Ein weiterer sehr kritischer Punkt in unserer Unterkuft war unsere Zimmergenossin. Direkt vor mir lag eine sehr gut gebaute....ich würde besser sagen FETTE....junge Dame, die meinte, sie kann nachts auch ohne Kleider schlafen.....***HILFE***.......mein Glück war, dass ich das Unheil erst morgens bemerkt habe und so noch halbwegs gut schlafen konnte.

Bei unserer gefürten Tour war es zwar nicht möglich selbst zu fahren, dafür konnte ich in 2 Tagen fast alle Sehenswürdigkeiten auf Fraser sehen und auch typische Busfahrerwitze und das Ein oder Andere über die Natur lernen. - also mal wieder eine Bildungsreise ...kein Urlaub!!!!

Unser Luxusliner





Der Beach ist auf Fraser gleichzeitig Straße und Landepiste

Unser erster Stop war Lake Wabby. Wie unser Busfahrer sagte, muss man nur einen kleinen Waldweg gehen und schon ist man am See....jaja kleiner Waldweg...von wegen!!!....der Weg stellte sich schnell als Sandweg durch Busch und Wälder heraus. Nach 4 km und nach ca. 40 Minuten waren wir dann aber endlich am Wasser und hatten die Abkühlung auch richtig notwendig.

Lake Wabby liegt inmitten eines Waldes und am Fuße einer riesgen Sanddüne, so dass man von der Düne direkt ins Wasser jumpen kann.



Weiter gings auf der langen langen Strandautobahn Richtung Champagner-Pools und zum Schiffswrack.




Der Strand auf Fraser sieht eigentlich aus wie in Spanien oder in anderen schönen Ländern auch. Der einzige Unterschied ist, dass man spätestens bei den Tieren im Wasser und am Strand merkt, dass man definitiv nicht in Europa ist.

Generell ist das Schwimmen im Meer auf Fraser eher schlecht, da Fraser im Ozean liegt und es im Wasser nur so von Haien wimmelt...aber die beissen ja nicht :-)


(kleiner Nachtrag: vor zwei Wochen war hier an unserer Küste (Byron Bay) die erste Haiattake für diese Sasion in Australien!!!)

Auch an Land merkt man schnell, dass Fraser Natur pur ist. Neben einer Schlange konnte ich auch mehrere Dingo´s (Wildhunde) aus der Nähe bewundern und Wale vom Beach aus sehen.



Unser nächster Stop war der Regenwald. Auf Fraser gibt es 8 verschiedene Sorten von Wald. Von Busch über Regenwald bis hin zu Mangrovensümpfe ist alles vertreten.





Bei einem kleinen Spaziergang konnte ich die geniale unberührte Natur bewundern.




Gegen kleine Bezahlung posieren sogar die einheimischen Waldbewohner gerne an Palmen...


Das Regenwaldwasser war so klar und sauber, dass man es ohne Bedenken trinken konnte.



heiß heiß heiß... Abkühlung gab es in einem der vielen Süßwasser-Flüße die von der Insel ins Meer fließen.










Highlight von Fraser Island ist ohne Zweife Lake Mc Kenzie. Dieser See liegt in der Mitte der Insel und zählt durch sein glasklares Wasser und dem traumhaft weißen Sand neben den Malediven und Hawaii zu den 7 schönsten Gewässern der Welt.






Lake Mc Kenzie kann man als Karibik pur bezeichnen. Einfach traumhaft...in Worten und Bildern kann man schlecht beschreiben, wie dieser Ort ist. Ich kann euch nur allen empfehlen, falls ihr mal zufällig in der Nähe seit hin zu gehen. :-) Wir durften einen halben Tag am Lake verbingen und haben jede einzelne Minute genossen.

Erholt und beeindruckt von Fraser Island geht es diese Woche in den Uni-Endspurt.

Ab heute schreibe ich meine final Eams...also bitte alle Daumen drücken...ich kann es mit Sicherheit gebrauchen!!!

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